Die vier Regionalclubs stellen aus


Gesamtausstellung der Fachbereiche Bildende Kunst des Internationalen Bodenseeclubs


Vernissage: Sonntag, 01. April 2012, 11:00 Uhr
Begrüßung: Josef Bieri, Präsident des Gesamtclubs
Einleitende Worte: Christian Trepulka, Fachbereichsleiter Bildende Kunst des Gesamtclubs
Laudatio: Monique Würtz
Musik: Lisa Vogler (Oboe)

Ausstellungsdauer: 01. bis 15. April 2012
BildungsTURM, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstraße 43, Konstanz

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag - Freitag: 10 - 18 Uhr
Samstag/Sonntag und Feiertag: 10 - 17 Uhr


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Neujahresempfang Regionalclub Westlicher Bodensee 2012


Freitag, 13 Januar 2012 - 19.00 Uhr

Kammermusiksaal der Musikschule Konstanz, Benediktinerplatz 6

Musikalisch umrahmt wird dieser Empfang von Jugend-musiziert-Teilnehmern in Zusammenarbeit mit der Hochbegabten Akademie der Freiburger Hochschule. Gespielt werden der Satz einer Mozart-Sonate und die zweite Rhapsodie von Bartok für Violine u. Klavier

Wir freuen uns auf das Treffen mit Ihnen und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Für den Vorstand Präsidentin Regionalclub Westlicher Bodensee

Paula Trepulka M.A.


Kulturwoche 2011 Regionalclub Westlicher Bodensee


Sonntag, 06. November bis Sonntag, 13. November 2011
Kunstausstellung und Veranstaltungen
Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstraße 43, Gewölbekeller

PROGRAMM


Das Kleine Format


Ausstellung

Künstler des Fachbereichs Bildende Kunst des Regionalclubs Westlicher Bodensee eröffnen den Veranstaltungsreigen der Kulturwoche und geben Einblick in ihr vielfältiges, künstlerisches Schaffen.

Die Ausstellung im Gewölbekeller ist geöffnet:
Dienstag bis Donnerstag, 12.00 bis 18.30 Uhr / 19.00 Uhr bis Ende der Veranstaltung
Freitag, 12.00 bis 18.30 Uhr
Samstag, 12.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag, 12.00 bis 19.00 Uhr
Montag geschlossen

Vernissage Sonntag, 06.11.2011, 18.00 Uhr - Gewölbekeller Kulturzentrum
Begrüßung: Josef Bieri, Präsident des IBC
Einführende Worte: Dr. Rolf Eichler, Vizepräsident
Musik: Julia Mann, Cello

Finissage Sonntag, 13.11.2011, 18.00 Uhr - Gewölbekeller Kulturzentrum

Gespräche über Literatur bei einem Glas Wein "Von List und Betrug, Ehebruch und Liebe, erotischen Abenteuern und feinsinniger Minne". Sagen und Schwänke und decameronische Geschichten aus dem deutschen Spätmittelalter
(Dr. Elke Neuke)


Wissenschaft


Vortrag von Sandra Reimann (Universität Wien und Konstanz)


Richard Serra
Vom prekären Balanceakt zur Raumkreation in gebogenem Stahl

Dienstag, 08. November 2011 - 19.30 Uhr - Gewölbekeller Kulturzentrum

"Im Grunde möchte ich Skulpturen machen, die für eine neue Art von Erfahrung stehen, die Möglichkeiten von Skulptur eröffnen, die es so bislang nicht gab."
(Richard Serra)

Der US-amerikanische Künstler Richard Serra begeistert mit seinen großen, abstrakten und begehbaren Skulpturen zuletzt ein weltweites Publikum. Anders in den 1970er und 80er Jahren in denen seine rostigen Stahlskulpturen, wie z.B. Terminal in Bochum, eher als Provokation empfunden wurden. Serra befasst sich in seinem Werk, das mittlerweile eine Zeitspanne von über 40 Jahren umfasst, beständig mit Gewicht, Masse, Form und den Bedingungen der Schwerkraft. Er entwirft dabei seine Arbeiten in Bezug auf Raum und Zeit, den räumlichen Kontext und nicht zuletzt den Betrachter. Dieser leibliche, sich im Raum bewegende und sich erinnernde Betrachter ist ein wesentliches Element von Serras Kunstwerken. Der Vortrag führt in das ¼uvre Richard Serras ein, indem die Entwicklung seines Werks von seinen frühen, prozessorientierten Gummi- und Blei-Skulpturen im Zeichen des Postmini-malismus bis hin zu seinen großen, begehbaren Raumstrukturen der letzten Jahre nachvollzogen wird.

Eintritt: frei


Literatur


Buchvorstellung Marie-Elisabeth Rehn


Hugo Schriesheimer

Ein jüdisches Leben von Konstanz durch das KZ Dachau, das französische Internierungslager Gurs, das Schweizer Asyl und die USA nach Kreuzlingen
1908-1989

Herausgeber Prof. Erhard Roy Wiehn

Mittwoch, 09. November 2011 - 19.30 Uhr - Wolkensteinsaal Kulturzentrum

Das Buch über Hugo Schriesheimer schildert das Schicksal eines Konstanzer Juden im National-
sozialismus. Was er wohl gefühlt hat, als er nach all den Jahren von Kreuzlingen in seine Heimatstadt Konstanz gegangen ist? Über die Hüetlinstraße und den Bodanplatz, wo seine Familie lange gewohnt hat und eine Eisenwaren-Großhandlung betrieb? Hugo Schriesheimer war im KZ Dachau und er gehört zu den Konstanzer Juden, die im Jahr 1940 ins Lager Gurs in Südfrankreich verschleppt wurden. Mit Glück überlebte er alle Schikanen der Nationalsozialisten. Marie-Elisabeth Rehn hat seine Geschichte aufgeschrieben. Die Autorin erzählt nicht nur ein beklemmendes Schicksal. Diese Biografie mutet wie eine Sammlung des Schreckens an: Hugo Schriesheimer war ein äußerst korrekter Mensch. So hat er alle Papiere akribisch gesammelt, selbst den Impfausweis aus Gurs. Offensichtlich hat er versucht, mit "Ordnungssinn und bürokratischer Pedanterie" dem Rassenwahn zu begegnen, schreibt Marie-Elisabeth Rehn. Sie hat Zeugnisse und behördliche Papiere zusammengefügt zu einem Gesamtbild. Die Familie Schriesheimer ist eine glückliche Familie im Konstanz nach der Jahrhundertwende. Die Eltern Rosa und Max Schriesheimer heiraten 1907, ein Jahr später wird das einzige Kind Hugo geboren. Die junge Familie lebt im Haus Bodanplatz 10. "Dort bin ich geboren, hab' die ersten 27 Jahre meines Lebens dort verbracht, ich bin ein richtiger Bodanplätzler", erzählt er 1985 in einem Gespräch mit Erhard Roy Wiehn. Der frühere Professor an der Uni Konstanz und Herausgeber des Buches über Schriesheimer hat nachdessen Tod auch die Papiere aus dem Nachlass bekommen.

Moderation: Prof. Wiehn

Eintritt: frei


Vortrag Carlo Karrenbauer


Maler sehen den Bodensee

Seit Jahrzehnten beschäftigt sich der Kunsthistoriker und Auktionator mit der Landschaftsmalerei, mit der Faszination, welche die heimische Seelandschaft seit Jahrhunderten auf regionale und überregio-
nale Künstler ausübt. Eingebettet in die großen Linien der internationalen Kunstwissenschaft zeigt Carlo Karrenbauer die kleinen Besonderheiten der hiesigen Maler und ihrer Werke, er stellt etliche davon vor und erzählt von Lebensverläufen und künstlerischen Herausforderungen, passend zu dem gerade erschienenen neuen Kalender 2012, "Maler sehen den Bodensee".

Donnerstag, 10. November 2011 - 19.30 Uhr
Gewölbekeller Kulturzentrum
Eintritt: frei


Musik


Sonatenabend


in Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner-Verband Konstanz e.V.

Samstag, 12. November 2011 - 19.30 Uhr
Kammermusiksaal Musikschule

Bogdan Michael Kisch (Violoncello) und Adrian Fischer (Klavier).

Programm

Ludwig van Beethoven Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur Nr. 5 Op. 102/2

Johannes Brahms Sonate für Violoncello und Klavier e-moll Nr. 1 Op. 38

César Franck Sonate für Violoncello (orig. Violine) und Klavier A-Dur

Bogdan Michael Kisch erhielt im Alter von 6 Jahren Cellounterricht. Nach Jahren an der Musikakademie in Basel wechselte er 2008 zur HfM Karlsruhe, wo er bis heute studiert. Er ist mehrfacher Preisträger auf Landes- und Bundesebene beim Wettbewerb "Jugend musiziert" und war 2006 Finalist beim internationalen Cellowettbewerb in Ungarn. Als Solocellist des Bundesjugendorchesters hat er mit berühmten Dirigenten und Solisten gespielt wie z.B. dem Artemis Quartett oder Sabine Meyer. 2008 war er mit dem Jungen Kammerorchester Konstanz als Solist des Cellokonzertes in C-Dur von Joseph Haydn in Konstanz zu hören. Neben Meisterkursen in Lausanne und München besuchte er mit Adrian Fischer einen Kurs des Faurè-Quartetts.

Adrian Fischer erhielt schon mit 5 Jahren Klavierunterricht an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt an welcher er auch sein Diplom im Hauptfach Klavierablegte. Er erhielt zudem Ausbildung im Bereich Jazzklavier, erlernte das Klarinetten- und das Orgelspiel bereits während seiner Schulzeit. Beim Wettbewerb "Jugend musiziert" gewann er mehrere Preise in den Wertungen Solo- und Kammermusik, so den 1. Preis im Bundeswettbewerb mit dem Trio "A Piacere" sowie den Sonderpreis der Stadt Darmstadt. Gemeinsam mit M. Kisch wurden sie durch das Faurè-Quartett auf diverse Konzerte vorbereitet.

Eintritt: frei, Spenden erbeten